Applikationsbericht
ANTRIEBSUMSTELLUNG SPART ENORM BETRIEBSKOSTEN IN SCHWEIZER
SÄGEWERK
Energiekosten drastisch
gesunken!
Bei einer umfangreichen Modernisierung in
einem Schweizer Sägewerk wurden Drehstromantriebe mit einer
Leistung von 1,2 MW von Control Techniques eingebaut – und die
Leistung wird auf über 2 MW steigen, sobald die Firma ihre
Verbesserungsmaßnahmen abgeschlossen hat.
Das Waadtländer Antriebszentrum von Control
Techniques hat das Elektroprojekt bei der Scierie Zahnd SA in
Rueyres, einem Dorf auf halbem Weg zwischen Lausanne und Yverdon,
ausgetüftelt. Bis heute umfasst dieses Projekt die grundlegende
Neuorganisation der Antriebe für die Sägen und Fräsen über
insgesamt sieben Drehstrombusse, wobei sich jede Gruppe durch nur
eine Schaltung, gemeinsame Spannungsversorgung, niedrigere
Betriebstemperaturen in den Schränken (dank niedrigerer
Schaltleistung) und Einsparungen beim Stromverbrauch
auszeichnet.
Nach Abschluss des Projekts wird sich die
Leistung des Sägewerks auf 200.000 Kubikmeter Schnittholz bei
annähernd gleichbleibenden Betriebskosten verdoppelt haben, was dem
Unternehmen im sehr aggressiven europäischen Markt entscheidende
Vorteile sichert. Der derzeitige Stromverbrauch liegt bei knapp
280.000 kWh pro Jahr, und jüngste Schätzungen deuten darauf hin,
dass der Verbrauch an elektrischem Strom pro Kubikmeter Schnittholz
um fast die Hälfte verringert wurde!
Das Projekt ist eine der ersten weitreichenden
Installationen in Europa mit vier der neuen Unidrive SPM
Großmodul-Antriebe, hier mit einer Leistung von jeweils 160 kW, die
zum Antrieb der mit 1800 U/min drehenden Fräsen dienen, von denen
zwei Paare den runden Stämmen ein rechteckiges Profil verpassen,
bevor sie durch die Kreissägen geführt werden.
Die Unidrive SPM Baureihe mit IP20 Eingangs-
und Ausgangsmodulen ermöglichen die Schaffung eines umfangreichen
Sortiments von Stromnetzen. Die Baueinheiten haben eine Leistung
zwischen 90 kW und 1,5 MW, sind extrem kompakt und für die
Einbindung an eine gemeinsame Drehstrom-Datenbusversorgung
ausgelegt, um die laufenden Kosten durch Rückführung der
Bremsenergie in das Drehstromnetz zu lenken und Energie zwischen
den Antrieben zirkulieren zu lassen, um eine effiziente
Bremsleistung innerhalb der Motoren zu erzielen.
In diesem Fall sind die Unidrive SPM
Baueinheiten an vier separaten Bussen angebracht, die jeweils über
eigene Stromversorgung, Gleichrichtung, HF-Störungsschutz und
Bremswiderstände verfügen, wobei 15 kleinere Unidrive SP Antriebe
auf drei weiteren Drehstrombussen angebracht sind. Beim
urprünglichen Konzept war vorgeschlagen worden, jeden dieser drei
Drehstrombusse mit einem Bremswiderstand zu versehen; dies erwies
sich allerdings wegen der gemeinsam genutzten Energie entlang des
Busses als unnötig, wodurch Energie eingespart werden konnte. Diese
Antriebe, jeweils in Open loop-Ausführung und zwischen 5,5 und 30
kW stark, übernehmen Aufgaben einschließlich Fördergeschwindigkeit,
Drehen von Holzlängen, Auswahl links/rechts und
Zuschneidemaschinen. Alle 14 Kreissägen sind jeweils mit einem
CT-START Sanftanlaufanlasser von Control Techniques versehen und
durchlaufen eine Schicht mit konstanter Drehzahl, sofern kein
Sägeblatt ausgewechselt werden
muss. >>>>>>
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